Startseite Herausforderung?

Audio/Video

Imagefilm planen: was Ihr Unternehmen zeigen sollte

Ein Imagefilm soll zeigen, wie Ihr Unternehmen arbeitet und wofür es steht. Dafür brauchen Sie echte Situationen, verständliche Aussagen und einen Plan, wo der Film später eingesetzt wird.

Veröffentlicht
Aktualisiert
Redaktion
knusperdesign
Interviewpartner mit Ansteckmikrofon vor einer Filmkamera

Wozu braucht Ihr Unternehmen einen Imagefilm?

Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen vor: seine Arbeit, die Menschen und die Haltung dahinter. Er soll einen Eindruck vermitteln, den eine reine Leistungsliste nicht gibt. Ob ein solcher Film für Sie sinnvoll ist, hängt davon ab, wen Sie erreichen möchten und in welcher Situation der Film gesehen wird.

Für einen ersten Kontakt auf der Website kann er Einblicke in den Betrieb geben. In einem Vertriebsgespräch kann er erklären, wie Leistungen zusammenhängen. Im Recruiting stehen andere Fragen im Vordergrund. Diese Einsätze lassen sich verbinden, aber nicht jeder Film kann alle Zielgruppen gleich ausführlich bedienen.

„Qualität und Innovation“ sind noch kein Drehbuch

Viele Unternehmen beschreiben sich mit ähnlichen Worten. Interessant wird es, wenn sich eine Aussage zeigen lässt. Was bedeutet Qualität in Ihrer Arbeit konkret? Wer prüft etwas, wie läuft eine Abstimmung ab, woran erkennen Kunden den Unterschied?

Wir suchen dafür nach Situationen, die zum Unternehmen gehören. Ein Mitarbeiter erklärt einen Ablauf. Ein Team löst eine Aufgabe. Ein Produkt wird vorbereitet oder geprüft. Solche Szenen müssen fachlich stimmen und dürfen inszeniert werden, ohne eine andere Realität vorzutäuschen. Sie sollen nachvollziehbar machen, wofür das Unternehmen steht.

Dabei darf nicht alles gleich wichtig sein. Wir sammeln zunächst Themen und entscheiden dann, welche davon die Hauptaussage tragen. Was im Film keinen Platz findet, kann auf der Website oder in einem gesonderten Produktvideo besser erklärt werden.

Was ist der Unterschied zum Produktvideo?

Ein Produktvideo konzentriert sich auf ein Angebot, seine Anwendung und seinen Nutzen. Ein Imagefilm zeigt den größeren Zusammenhang: Wer arbeitet hier, wie denkt das Unternehmen und warum passt es zu einer bestimmten Aufgabe? Die Grenze ist nicht starr, hilft aber bei der Planung.

Wenn Ihre wichtigste Frage lautet, wie eine technische Funktion arbeitet, lohnt sich ein Produktvideo oder Erklärvideo. Wenn Interessenten dagegen kaum eine Vorstellung von Ihrem Betrieb und seinen Möglichkeiten haben, kann ein Unternehmensfilm ein geeigneter Einstieg sein.

Diese Entscheidung spart Umwege. Es wäre schade, eine aufwendige Unternehmensvorstellung zu produzieren, wenn der Vertrieb eigentlich eine verständliche Demonstration braucht. Deshalb besprechen wir den späteren Einsatz, bevor die erste Szene feststeht.

Echte Menschen brauchen einen guten Rahmen

Nicht jeder Mitarbeiter steht gern vor der Kamera. Das muss bei der Planung berücksichtigt werden. Wir klären, wer etwas beitragen möchte, welche Themen sich für ein Gespräch eignen und welche Aufgaben sich besser über Bilder zeigen lassen.

Für Interviews sind offene, konkrete Fragen hilfreicher als ein auswendig gelernter Text. Die Person soll ihre Arbeit in eigenen Worten beschreiben können. Ein Vorgespräch zeigt, wo interessante Aussagen liegen und welche Begriffe später erklärt werden müssen. Vertrauliche Inhalte und nicht freigegebene Kundendetails lassen wir außen vor.

Auch der Drehort beeinflusst das Gespräch. Ein passender Hintergrund kann die Arbeit zeigen, sollte aber Ton und Konzentration nicht stören. Zwischen laufender Produktion, Telefonen und Besucherbetrieb muss dafür manchmal ein eigenes Zeitfenster geschaffen werden.

Wie entsteht aus Themen ein Drehtag?

Aus der inhaltlichen Linie entwickeln wir Szenen, Interviewthemen und eine Reihenfolge für die Aufnahmen. Der Ablauf richtet sich nach verfügbaren Personen, Räumen und Arbeitsprozessen. Was im fertigen Film direkt aufeinanderfolgt, muss am Drehtag nicht unmittelbar nacheinander aufgenommen werden.

Vorab brauchen wir Antworten auf praktische Fragen:

  • Welche Bereiche und Abläufe dürfen gezeigt werden?
  • Wann sind Ansprechpartner und Mitarbeiter verfügbar?
  • Welche Produkte oder Anlagen müssen vorbereitet sein?
  • Welche Sicherheits- und Zugangsvorgaben gelten am Drehort?
  • Wer gibt Aussagen, Namen und gezeigte Inhalte frei?
  • Welche vorhandenen Fotos oder Aufnahmen dürfen ergänzt werden?

Bei knusperdesign gehören Konzeption, Drehplanung und Postproduktion zusammen. Eine besondere Perspektive, etwa durch eine Drohnenaufnahme, setzen wir ein, wenn sie etwas zum Film beiträgt. Sie ist kein Pflichtpunkt auf einer Ausstattungsliste.

Was beeinflusst Aufwand und Budget?

Der Umfang entsteht aus dem Konzept. Zahl der Drehorte, verfügbare Drehtage, Interviews, Animationen, Sprecher, Sprachfassungen und Nutzungsvarianten beeinflussen die Produktion. Auch ein kurzer Film kann aufwendig sein, wenn viele unterschiedliche Szenen vorbereitet werden müssen.

Für eine sinnvolle Anfrage helfen Ziel, Einsatzorte, gewünschter Termin und vorhandenes Material. Dazu kommt ein Budgetrahmen, sofern er schon feststeht. Damit können wir einen Vorschlag entwickeln, der zur Aufgabe passt. Eine pauschale Minutenpreisrechnung bildet diese Unterschiede kaum ab.

Planen Sie außerdem Zeit für Prüfung und Freigabe ein. Wer erst nach dem fertigen Schnitt über die Kernaussage entscheidet, muss möglicherweise Aufnahmen ersetzen, die sich nicht kurzfristig wiederholen lassen. Die inhaltliche Abstimmung gehört deshalb an den Anfang.

Nach der Premiere muss der Film auffindbar sein

Vereinbaren Sie, wer den Film auf der Website einbindet, dem Vertrieb zugänglich macht oder für Veranstaltungen vorbereitet. Untertitel, Vorschaubild und begleitender Text gehören zur Ausspielung. Eine Kurzfassung kann einen eigenen Einstieg brauchen, damit sie auch ohne den Hauptfilm verständlich bleibt.

Unser Angebot Imagefilm und Unternehmensvideo beschreibt die einzelnen Schritte. Erzählen Sie uns, was Außenstehende über Ihr Unternehmen bisher schwer verstehen. Dort finden wir häufig den Anfang für einen Film.